Von einer völlig neuen Seite her werden hier Träume und ihre Bedeutung von dem Gestalter dieses Schriftwerkes, dem Erzengel Raphael, beleuchtet. Menschen träumen, und er, der Erzengel selber, legt diese Träume durch sein Werkzeug aus. “Bildersprache der Himmelswelt” nennt er sogenannte “erleuchtete Träume”. In dieser Bildersprache werden erstaunliche Einblicke in göttliche Schöpfungsgeheimnisse gegeben. Gleichzeitig sind diese Träume und ihre Auslegungen grossartige Gotteszeugnisse für die Echtheit und die Bedeutung des Schriftwerkes.
T1: Allgemeine Belehrungen
T2: Engelführung – Engelschicksal
T3: Endzeit – Sterben – Leben nach dem Tode
Das Geheimnis der Träume und praktische Traumbeeinflussung. Körperträume, Psychologische Träume, Flug- und Fallträume, Wachträume, Deja-vu Träume, Parallelträume, Der Traum als Helfer, Wahr- und Warnträume, Alpträume, Der Traum im Traum, Wissensvermittlung im Traum, Reinkarnationsträume, Spuk- und Manifestationsträume, Praktische Traumbeeinflussung, Das Lösen von Problemen im Schlaf, Luzides Träumen und Astralwandern, Praktische Anleitung zum astralen Wandern, Astralreisen in die Naturreiche, Die Projektion früherer Inkarnationen, Psychologische Traumauswertung, Die Bedeutung wichtiger Traumsymbole, Mystische Träume uva.
Die Träumenden sind: Ulrich Mühe; Götz Alsmann; Gesine Schwan; Fritz Stern; Woody Allen; Johannes Heesters; Nadja Uhl; Udo Jürgens und vier weitere Prominente
Unser Hirn bearbeitet in vielen Mikrowelten parallel spezifische Bereiche und versucht, deren Probleme zu lösen. Die Autoren betrachten geträumte Träume als Entwürfe einer spezifischen Mikrowelt. Sie zeigen auf, wie dieser Traumprozeß reguliert wird, welche Rolle die Affekte in dieser Regulation spielen als Rahmenbedingungen für die Phantasien und als Vorgaben für das emotionale Erleben im Traum. Zur Gestaltung dieser ‘Mikrowelt’ hat der Träumer ein ganzes Register von Prozeduren zur Verfügung. Gelegentlich überlegt er (nicht viel anders als im Wachzustand), dann wieder werden verbale Interaktionen benützt, zur Hauptsache aber verfährt er konkretistisch bildhaft magisch mit allen Mitteln der kindlichen ‘Unterwelt’ des Denkens. Um das verständlich zu machen, haben die Autoren neue Ergebnisse der Entwicklungs-, der Affektpsychologie und der Informationstheorie zu einem Modell der Traumgenerierung integriert. Ein exaktes Kodiersystem erlaubt dem Leser, Schritt für Schritt Träume nachzuvollziehen und eine Form emotionalen Denkens wieder aufzunehmen, die Kindern geläufiger ist als Erwachsenen. Er wird zum Schluß auch merken, daß er sich auf unüblichem Wege in die eigentliche Essenz psychoanalytischen Denkens verstrickt hat.
Friedrich Weinreb wurde 1910 als Efraim Fischl Jehoschua im galizischen Lemberg geboren und überlebte den Holocaust durch seine Flucht aus dem Konzentrationslager. Als chassidischer Jude beschäftigte er sich schon früh mit den Quellen des alten jüdischen Wissens und verfasste mehrere Grundlagenwerke zur Kabbala. Nach dem Krieg lebte und arbeitete er als erfolgreicher Nationalökonom in den Niederlanden und der Schweiz. In seinen späteren Lebensjahren widmete er sich vollständig dem Studium und der Verbreitung des alten jüdischen Wissensschatzes. Er starb 1988 in Zürich.
Karl Abraham (1877-1925) war Neurologe und Psychiater und als Schüler Freuds ein bedeutender Vertreter der Psychoanalyse. Abraham studierte Medizin in Würzburg und Berlin und promovierte in Freiburg im Breisgau. 1904bis 1907 war er Assistent von Eugen Bleuler in Zürich. Während dieser Zeit wurde er von C. G. Jung mit der Psychoanalyse vertraut gemacht. Er war ein enger Vertrauter von Sigmund Freud und nahm an dessen “Mittwochsvereinigung” in Wien teil, bevor er sich 1908 in Berlin als Nervenarzt niederließ. 1920 gründete er zusammen mit Max Eitingon das Berliner Psychoanalytische Institut. Er hat Freuds psychosexuelle Entwicklungstheorie um zusätzliche Phasen ergänzt. Des weiteren hat er sich aus psychoanalytischer Perspektive mit Traumsymbolik, Eltern-Kind-Beziehung, Ethnologie, Neurosen und Psychosen sowie Kunst beschäftigt.
Gotthilf Heinrich von Schubert (1780-1860) war ein bedeutender romantischer Naturforscher und Vertreter einer sich an Schelling orientierenden mystischen Naturphilosophie. Sein 1814 erschienenes Hauptwerk “Die Symbolik des Traumes” gehörte zu den einflussreichsten Büchern seiner Zeit, dessen Wirkung über E.T.A. Hoffmann bis zu Sigmund Freud und C.G. Jung reicht. Schubert studierte in Leipzig Theologie, später in Jena Medizin und Naturwissenschaften. 1819 wurde er Professor für Naturwissenschaften in Erlangen. Seit 1827 lebte er in München und lehrte an der dortigen Akademie.
Das Bewußtsein von Traum, Schlaf und Tod in den Kulturen: Der Dalai Lama führt im Gespräch mit renommierten Wissenschaftlern Ansätze aus dem Buddhismus mit modernen Erkenntnissen der Psychologie und Neurophysiologie zusammen und ebnet den Weg für eine Synthese zwischen östlicher und westlicher Weisheit.
Carl Gustav Jung wurde am 26. Juli 1875 in Kesswil in der Schweiz geboren. Er studierte Medizin und arbeitete von 1900 bis 1909 an der psychiatrischen Klinik der Universität Zürich (Burghölzli). 1905 bis 1913 war er Dozent an der Universität Zürich, 1933 bis 1942 Titularprofessor an der ETH und 1943 Ordentlicher Professor für Psychologie in Basel. Jung gehört mit Sigmund Freud und Alfred Adler zu den drei Wegbereitern der modernen Tiefenpsychologie. Er entwickelte nach der Trennung von Sigmund Freud (1913) die eigene Schule der Analytischen Psychologie. C. G. Jung starb am 6. Juni 1961 in Küsnacht.
Rudolf Heinz: Mein Tischgebet; Axel Schünemann: Die Psychoanalyse – Rumpelkammer der Neurowissenschaften? Anmerkungen zur neuerlichen Rezeption Sigmund Freuds im Spiegel, zum Wissenschaftsjournalismus und zur Neuro-Psychoanalyse; Heide Heinz, Alexander Laudenberg. Christoph Weismüller: Einlassungen zu Lucian und Bella Freud; Peter Schneider: Wie die Traumdeutung lesen?; Rudolf Heinz: „Ein ganz besonderer Saft“. Psychoanalyse, Philosophie und die Blutspende; Dionissios Vajas: Miniaturen zu Angst, Traum und Geschlecht; Ulrike Mix: Textkörperfragmente; Christoph Weismüller: Schweigegeld. Vom Glück und von der Schuld des Geldes. Rudolf Heinz’ “Tischgebet” leitet die Text-Feier zum 150. Geburtstag von Sigmund Freud mit christlichen Satyrspielereien um die Weihnachtsmysterien, also um die dogmatischen und nichtdogmatischen Erzählungen hinsichtlich der Geburt des christlichen Gottes und Gottessohnes, des Gottmenschen, ein. Wie wird die Psychoanalyse aktualiter in der Öffentlichkeit aufgenommen? Ihr scheint zumindest weitaus mehr Anerkennung gezollt zu werden als vor einigen Jahren noch. Aber solch vordergründiger Eindruck könnte täuschen und die Anerkennung die Begleitstimme eines Abgesangs auf die Psychoanalyse sein? Axel Schünemann diskutiert kritisch die wissenschaftliche und wissenschaftsjournalistische Freudrezeption im Ausgang von zwei aktuellen, in der Zeitschrift Der Spiegel publizierten Beiträgen. Ebenfalls kritisch betrachten Heide Heinz, Alexander Laudenberg und Christoph Weismüller die Produktion der Nachkommen Freuds, Bilder des Freud-Enkels Lucian Freud sowie die Folgen bei Bella Freud. Peter Schneider fragt danach, wie man Sigmund Freuds Werk und insbesondere die Traumdeutung lesen soll und schlägt nach Durchsicht der hauptsächlichen Traditionen der Lektüre vor, die Traumdeutung selbst wie einen Traum zu lesen. Diese Ausrichtung führt zu der Einsicht, dass es sich bei der Traumdeutung um eine Wunscherfüllung handeln könnte, und zwar um eine solche, die über bloßes subjektives Begehren weit hinausreicht: Sie erfüllt den Wunsch der Rückbindung der Wissenschaft an den infantilen Wunsch zu wissen. Ist Blut hingegen der Saft, der das Wissen und seine Macht schwinden zu machen droht, nächtens in den Tiefschlaf stürzen lässt und im Wachen die Ohnmachten einleitet? Wohl könnte dem so sein, doch andererseits sind alle Blutströme längst in männlich rationale Verfügung, in phallische Sicherheitsverwahrung genommen, und damit ist zumal dem Wunsch zu wissen in der Weise der objektiven Rücksicht auf Darstellbarkeit entsprochen. Solchen Komplex erschließt Rudolf Heinz’ Pathognostik des Blutspendens: Zu entdecken ist hinsichtlich des Blutspendens ein mannsphantasmatischer Masochismuszusammenhang, der einen Kopieversuch der Schwangerschaft, dieses „weiblichen Masochismus“, darstellt. Drei Miniaturen von Dionissios Vajas schließen sich an, deren erste im engen Bezug zu Freuds Schriften und im Bedenken von Rudolf Heinz’ Pathognostik als einem „Pfropf auf der Psychoanalyse“ das Verhältnis von Sexualität und Angst erörtert, deren zweite einen Traum vorstellt und deren dritte die sphinxischen griechischen Frauen bedenkt. Ulrike Mix’ “Textkörperfragmente” nähern sich in erzählerischer Weise den Querellen der Repräsentation, nicht zuletzt der Repräsentation des weiblichen Geschlechts. Dieser Beitrag einer am Denken der Pathognostik teilnehmenden Musikerin versucht, dem Schwinden des Körpers und dem Opfer der Konstitution von Repräsentation ein Gedächtnis auf der Ebene der Schrift zu gewinnen und den in der Musik stets wieder vergegenwärtigten Verlust vermittels seines offen memorierbaren Ausdrucks rückvermittelbar zu halten. Christoph Weismüllers Beitrag “Schweigegeld”, der vom Glück und von der Schuld des Geldes Kunde gibt, geht zur Feier Freuds zurück auf dessen Thesen zum Geld und versucht von diesen her Übergänge zu einer Psychoanalyse der Objektivität auszubilden. Entfaltet wird eine komplexe – Schlaf, Traum, Wunsch, Trauma, Börse, technische Medien und vieles mehr berücksichtigende – Psychoanalyse und Philosophie des Geldes, die deutlich werden lässt, dass Geld schweigende Schuld, Aufhebung und um seiner Abschaffung willen da ist, so dass es im Gegenzug die menschlichen Subjekte zu seiner Therapie und Erlösung fordert.