Was ist eine Lebensrueckschau?
Was ist eine Lebensrückschau, ist sie in der Sterbebegleitung
und auch schon mitten im Leben hilfreich ?
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Was ist eine Lebensrückschau, ist sie in der Sterbebegleitung
und auch schon mitten im Leben hilfreich ?
Ist das so etwas wie Sterbebegleitung?
Ich beschäftige mich mit Palliative care= Sterbebegleitung… Mache gerade eine Ausbildung… Ich stoße bei meinen Freunden, meiner Familie, Bekannten, ja sogar bei älteren Menschen auf “taube Ohren”. Es gibt kaum Menschen, die mit mir über dieses Thema sprechen wollen. Warum??? Wir alle STERBEN!!! Warum ist das ein Tabuthema???
Die Wohnungen gekündigt, aus Hotels verbannt, Industriegebiete sind tabu: Die Schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas hat Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Ort zum Sterben. Nun assistierte der Verein zwei Deutschen in einem Auto beim Suizid.
Die beiden Deutschen starben in einem Behindertenfahrzeug auf einem Waldparkplatz bei Zürich. Mitarbeiter von Dignitas hätten den Männern Sterbehilfe geleistet, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit, der damit einen Fernsehbericht bestätigte. Bei den Toten soll es sich um einen 50- und einen 65-jährigen Deutschen handeln. Die Zeitung “Blick” berichtete heute, einer der Männer habe das Auto auf den Parkplatz gefahren. Woher die Deutschen stammen, ist noch unklar.
Die Organisation Dignitas, die auch in Deutschland die Sterbehilfe einführen will, war in letzter Zeit in der Schweiz starker Kritik ausgesetzt gewesen. Bis Ende September hatte der Verein eine Wohnung in Zürich angemietet, in der ein Sterbezimmer untergebracht war. Der Mietvertrag wurde dann aber gekündigt. Aus weiteren Unterkünften wurden die Sterbehelfer ebenfalls vertrieben. Weil sich Gemeinden der Stadt Zürich geweigert hatten, sogenannte Sterbebegleitungen in Wohn- und Industriegebieten zuzulassen, war Dignitas auf Hotels ausgewichen. Auch das löste Proteste aus.
Jedesmal wenn ein Mensch stirbt (in Kliniken) ist das anders. Manche sterben recht plötzlich und unerwartet, andere sterben ganz ruhig und gefasst und wieder andere können nicht loslassen am Ende. Der Umgang damit hängt ganz vom Umstand des Todes ab. Oftmals kann man den Tod sehr würdevoll und schön gestalten, so schön wie solch ein schmerzliches Ereignis das zulässt. Ich persönlich versuche so gut es geht bei dem Sterbenden zu sein, damit der nicht alleine stirbt und menschliche Nähe hat. Einfach nur die Hand halten. Im Idealfall ist natürlich die Familie anwesend und begleitet den geliebten Angehörigen. Die gibt den Sterbenden oftmals die größte Ruhe. Natürlich gibt man Medikamente um eine totale Schmerzfreiheit zu gewährleisten ggf. auch Angstlosigkeit wenn der Mensch sehr viel Angst hat. Wenn der Exitus eingetreten ist, richtet man den Verstorbenen noch etwas her, schließt Mund und Augen, entfernt Kabel und Schläuche, säubert ihn ggf.
Ich persönlich zünde dann im Patientenzimmer immer noch eine Kerze an und dann werden die Angehörigen hereingebeten um sich zu verabschieden, falls die nicht ohnehin schon die ganze Zeit da waren. Mein schlimmstes Erlebniss war ein (relativ) junger Mann, Ende Vierzig der nicht sterben wollte. Er war noch so jung und hatte noch so viel vor im Leben dass er einfach nicht sterben wollte. Er ist sehr sehr lange dahinvegetiert, war teilweise verwirrt, teilweise aggresiv. Als dann das letzte Stadium eintrat und dem Mann Wasser in die Lunge gelaufen ist (Lungenödem) und schon alle Organe versagt hatten, hat er trotz allem noch zwei Tage gelebt. Diese zwei tage war jeder Atemzug ein Kampf für ihn, man hörte jedesmal das Wasser in der Lunge blubbern, so laut das man es durch die geschlossene Tür hindurch hörte.
Dieser Tod war schrecklich für die Familie, aber auch für die Ärzte und Pfleger.
Wie man damit umgeht?
Da gibt’s kein Patentrezept. Es hilft jedoch immer wenn man mit jemanden darüber redet oder seine Gedanken niederschreibt so wie ich es gerade mache.
Nach diesem schrecklichen Tod haben wir unter uns Pflegern und Schwestern viel über das Thema geredet, weil so etwas auch von uns noch nie einer erlebt hat (tw. 40Jahre berufserfahrung). Aber mir hilft Reden doch ungemein, wobei die meisten Tode emotionale Routine sind, kommt halt oft vor.
Ich könnte das nicht,weil ich den Tod gerne verdränge.Aber ich bewundere die Menschen,die bei den Sterbenden am Bett sitzen,ihnen die Hand halten,und ihnen in ihren letzen Stunden Trost zusprechen.
Hat jemand von euch schon selbst jemand einem Sterbenden in den schwersten Stunden seines irdischen Lebens beigestanden? Falls ja wie erlebt man das und was fühlt man dabei?
Religion… bitte helft mir!
jemand aus eurem verwandeten oder bekanntenkreis ist so erkrankt das er bald sterben muß … wie würde ihr damit umgehen ?
wie würdet ihr ihm die angst vor dem sterben nehmen ?
was würdet ihr ihm sagen ?
diese frage ist für mich wichtig weil ich beruflich damit zu tun haben …und wieder offen werden will für neue sichtweise