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Dr. med. Max Otto Bruker war 1977 bis 1990 ärztlicher Leiter der Klinik Lahnhöhe, Lahnstein. Während der täglichen Visite machte er sich stets Notizen zu Fragen seiner Patienten, die von allgemeinem Interesse waren. Einmal wöchentlich hielt er einen aktuellen Vortrag vor Patienten und Besuchern des Krankenhauses. Sehr anschaulich schildert Dr. Bruker anhand zahlreicher Beispiele, wie Krankheiten entstehen und was dagegen zu tun ist. Immer wieder betont er die notwendige Prophylaxe. Bei allen Vorträgen dieser Reihe handelt es sich um Live-Vorträge. Dr. Brukers jahrzehntelange ärztliche Erfahrung und seine ganzheitliche Sichtweise spricht aus jedem Satz.
Der Autor bespricht im vorliegenden Buch seine zeitnahen Träume. Sie gebieten es (im Sinne der sich selbst aufeinanderfolgenden Porträts, als Ausdruck der Seele), diese in der Fassung einer auf innere Zwiegespräche gehaltenen Reden darzulegen. In dieser Vorgehensweise dienen sie als Substrat für zu erörternde Essay’s (kurze Abhandlungen) in der Form der Plädoyers. Die Träume scheinen in sich zusammenzuhängen. Doch sie sind im tieferen Sinne einem gemeinsamen Bestreben untergeordnet, einem Ziel, das den Menschen zur echten Persönlichkeit bindet. In diesem Buch werden Joe’s Träume fortgeschrieben und erörtert. Vergleichbar mit den bereits erschienenen Büchern “Joe’s Traumbuch” und “Inspirationen zur Traumdeutung – Segment A, B und C”.
Christoph Weismüller ist Privatdozent am Philosophischen Institut der Universität Düsseldorf, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Düsseldorf, FB 2 Design für Philosophie und Kulturwissenschaften, und in eigener philosophischer Praxis in Düsseldorf tätig.
In seinen letzten Lebensjahren ändert der bis dato als kopflastiger Erzähler geltende Pirandello seinen Stil hin zu irrationalen Ausdrucksformen. Der traumhafte Erlebnishorizont der letzten 22 Novellen bewegt die Literaturkritik zu einer gesonderten Behandlung als „surrealistische“ Spätprosa. Vorliegende Studie nimmt dies zum Anlass, um über die Klärung der entstehungsgeschichtlichen Umstände hinaus eine tiefenpsychologische Interpretation der Texte nach den Traumdeutungsverfahren von Freud und Jung zu erarbeiten. Dabei zieht sie v.a. neueste biographische Erkenntnisse und umfassende Motivvergleiche im Gesamtwerk des Autors zu Rate.
“… der Traum als systematischer Gegenstand der Philosophie: das gab es mit dieser Konvergenz noch nie zuvor. Und das ist ein Datum, das zu vermerken ist. Wenn Philosophieren ist: der Geschichte des Denkens das jeweils heute Unbedachte abzulisten und es zum Unruheherd und Ausgangspunkt einer unbeirrbaren Fragestellung zu machen, dann hat dies Detlev v. Uslar getan, indem er den Traum und insbesondere das bekannte cartesianische Traumargument zur Grundlage einer konsequenten Denkanstrengung gemacht hat.
Daniel ist eine der bekanntesten Gestalten der Bibel, ein unerschütterlicher Glaubensheld, der sich an heidnischen Königshöfen trotz aller Anfechtung treu zu seinem Gott bekennt. Durch Weisheit und die göttliche Gabe der Traumdeutung gilt der standhafte Märtyrer seit jeher als Vorbild des Glaubens.Die literarische Besonderheit des Buches liegt in der Beschreibung der apokalyptischen Visionen des Propheten, in denen sich eine für heutige Leser oft rätselhafte und bizarre Gedanken- und Bilderwelt auftut. »Daniel – Traumdeuter und Endzeitprophet« gibt eine allgemeinverständliche Einführung in die theologische und literarische Eigenart des biblischen Danielbuches, wobei besonders die religionsgeschichtlichen Hintergründe der biblischen Texte beleuchtet werden.
“Wer” ist der Traum? Was macht “ER”, der Traum, des Nachts und was am Tage mit uns? Der Autor lässt den Traum mit dessen hämischer, makabren Autorität wie ein Feuerwerk selbst sprechen und antworten. Der Traum, als Anbieter aller Übel und Gewinne, entgegnet, erklärend wie auch plastisch illustrativ, den von ihm selbst ausgebreiteten Dogmen der Religionen vom Jungfrauenmythos über das Abendmahl, bis hin zur durch Traumsuggestion verabreichten Lebenslästerung des Zölibats, wie auch den Irrtümern der Psychologie, voran den Missverständnissen um die objektstufliche Auswertung des Trauminhaltes, der Wunscherfüllung und um die sexuellen Traumbilder. Themen zu Nerven, Neurosen und Perversionen, Schizophrenien im Alltag, Kunst und Religion sind mit 116 Träumen in 51 Traumkapiteln mit Biografischem, Historischem und Alltäglichem vermengt und gewürzt. Diesem Werk liegt keine Wissenschaft, sondern Jahrzehnte langes authentisches, geträumtes und meditatives Erleben zugrunde. Und der Traum – Vater und Mutter der Kinder Phantasie und Inspiration, Organisator des Gewissens, Mittler der Freude, der Liebe und des Leides – höhnt im Kapitel “Enthauptung” über die Frage nach dem freien Willen: “Ich weiß, dass “Ich” weiß, denn “Ich” mache! – Was? – Alles.” Und fordert auf: “Meine Visitenkarte hast du in der Hand, nun gib mir deine. – “Ich” bin der Irrtum. – Liebe mich! – Tanz und spiel mit mir”!
Stellen Sie sich vor, Sie möchten Ihre Vorhand im Tennis verbessern oder im nächsten Winter das Skifahren erlernen. Wenn Sie sich solche Ziele setzen, dann kommen Sie nicht umhin, die gewünschten Bewegungen wiederholt zu trainieren, so lange bis sie klappen. Der Autor von dieser Arbeit stellt nun eine tollkühne Hypothese auf: Bewegungen können auch im Traum trainiert werden. Und nicht nur das, es lassen sich durch das Training im Traum Verbesserungen im Wachen erwarten. Aber wie kann man wissen, ob jemand in seinem Traum trainiert oder wie sollte jemand gezielt und vorhersagbar etwas im Traum üben? Der Autor bedient sich einer besonderen Form von Träumen, um seine These zu stützen und den offenen Fragen nachzugehen, dem so genannten luziden Traum bzw. Klartraum. In einem luziden Traum ist sich der Träumende während des Traums bewusst, dass er träumt und kann das Geschehen im Traum willentlich beeinflussen. Darüber hinaus können luzide Träumer mittels Augenbewegungen in einem Schlaflabor mit dem Forscher aus dem Traum heraus kommunizieren und so vorab vereinbarte Aufgaben durchführen und markieren. In dieser Arbeit wird der aktuelle Stand der luziden Traumforschung aufgearbeitet und verschiedene Untersuchungen detailliert dargestellt. Das Buch richtet sich an Sportwissenschaftler und Psychologen, sowie an (luzide) trauminteressierte Leser.
Der Philosoph und Pädagoge Ludwig Adolf Strümpell (1812-1899) studierte in Königsberg bei Johann Friedrich Herbart, wechselte nach seiner Promotion 1833 nach Bonn und Leipzig, wo er Vorlesungen über mathematische Psychologie hörte. Strümpell, bis dahin Anhänger Herbarts, begann sich von seinem Lehrer zu distanzieren und vor allem dessen Erziehungs- und Unterrichtsmethoden zu kritisieren. Im Jahre 1835 kam es sogar zu einem Bruch zwischen beiden und Strümpell arbeitete zunächst als Hauslehrer in Kurland. 1843 habilitierte er sich an der Universität Dorpat und lehrte dort ab 1845 theoretische und praktische Philosophie, Psychologie und Pädagogik. Während seiner Tätigkeit in Dorpat war Strümpell als Mitglied der obersten Schulbehörde für das Schulwesen im Deutschen Baltikum zuständig und an der Gründung des Pädagogischen Seminars an der dortigen Universität beteiligt. 1871 wechselte Strümpell an die Universität Leipzig. In dieser Zeit verfasste er seine Hauptwerke “Psychologische Pädagogik” (1880) und “Die pädagogische Pathologie oder die Lehre von den Fehlern der Kinder” (1890).
Die seltsamsten und wunderbarsten Dinge geschehen in Träumen, wo alles möglich scheint – sie sind die Dichterorte par excellence. Dieser Band bietet einen Einblick in die Traumwelten von 53 Klassikern der Weltliteratur von der Antike bis in unsere Zeit.Die Auswahl führt von Lukian über Boccaccio, Dante, Petrarca zu Ronsard, Shakespeare und La Fontaine; in die englische, französische und deutsche Romantik, in der der Traum eine große Rolle spielte und auch Botschaftscharakter hatte, und bis ins 20. Jahrhundert zu Jorge Luis Borges und Dylan Thomas.Inhalt: Tschuang Tse «Der Schmetterlingstraum» / Gaius Petronius Arbiter «Träume, die narren den Geist» / Lukian «Lukians Traum» / Ono Komachi «Sechs Gedichte vom Träumen» / Ibn Scharaf «Lang war die Nacht» / Jacobus de Voragine «Maria Magdalena» / Dante Alighieri «Dann sah ich viele fürchterliche Dinge» / Giovanni Boccaccio «Sechste Novelle des vierten Tages» / Aus dem ‹Tung Djou Lie Kuo Tse› «Die Geburt des Kung Fu-Tse» / Joachim du Bellay «Traum» / William Shakespeare «Sonett 43» / Voltaire «Platons Traum» / William Blake «Ein Traum» / Jean Paul «Rede des toten Christus» / Samuel Tylor Coleridge «Kubla Khan» / Ludwig Tieck «Die Freunde» / Clemens Brentano «Ich träumte hinab in das dunkle Tal» / Charles Nodier «Smarra oder Die Dämonen der Nacht» / John Keats «Zu einem Traum» / Annette von Droste-Hülshoff «Die Verbannten» / Heinrich Heine «Traumbilder» / Giacomo Leopardi «Der Traum» / Victor Hugo «Der Traum, den ich in jener Nacht hatte» / Aloysius Bertrand «Ein Traum» / Gérard de Nerval «Der Traum des Polyphilos» / Friedrich Hebbel «Der Traum» / Gottfried Keller «Traumbuch, 15. September 1847» / Charles Baudelaire «Pariser Traum» / Paul Verlaine «Mon rêve familier» / Wladimir Korolenko «Der Traum Makars» / Hjalmar Söderberg «Der Schatten» / Else Lasker-Schüler «Traum» / Paul Valéery «Erwachen» / Hugo von Hofmannsthal «Ein Traum von großer Magie» / Karl Kraus «Traum vom Fliegen» / Antonio Machado «O sag mir, Nacht, befreundete» / Thomas Mann «Der Kleiderschrank» / Robert Walser «Das Theater, ein Traum» / Guillaume Apollinaire «Der gute Schlaf» / Franz Kafka «Ein Traum» / Gottfried Benn «Träume, Träume» / Georg Trakl «Traum des Bösen» / Kurt Tucholsky «Träume» / Nelly Sachs «Aus der Maske des Schlafs» / Sergej Jessenin «Traumgesichte» / Eugenio Montale «Im Schlafe» / Pierre Reverdy «Aus dem Traum gestürzt» / Jorge Luis Borges «Ragnarök» / Ludwig Hohl «Landschaften» / Cesare Pavese «Träume im Lager» / Dylan Thomas «Ich träumte meine Schöpfung» / Goffredo Parise «Traum» / Adonis «Der Tag-und-Nacht-Baum».