Hilfe bei photophobie?
hallo ich leide seit monaten unter burnout, und unter anderem deshalb unter starker geräuschübempfinlichkeit ( Hyperakussis) und extremer lichtscheu.Jetzt ist es ja winter, da ist es zum glück schon nachmittag dunkel draußen, aber ich kann zu hause nicht mal normales glühbirnenlicht ertragen, nicht busfahren oder einkaufen ohne sonnenbrille zu tragen. die leute müssen doch denken ich wäre verrückt oder auf drogen, wenn sie jemanden sehen der mitten im winter abends mit ner dunklen sonnebrille rumrennt????!!!!
gibt es vielleicht kontaktlinsen für sowas, die weniger licht ins auge lassen?? weiß da jemand was? oder kennt ein training womit man sein gehirn wieder an licht gewöhnen kann? es weiß ja keiner wodurch diese überreaktion kommt. für die leute die nicht wissen was das ist: stellt es euch vor wie bei migräne, nur ohne die irrigen kopfschmerzen, der neuronale mechnismus ( überreizung von bestimmten neuronen?) ist auch wohl tatsächlich der gleiche aber man kann es nicht mit medikamenten oder so aufheben. und ich kann ja schlecht den rest meines lebens mit ner sonnebrille rumlaufen oder im dunkeln sitzen, wie ein vampir.
allen einen guten rutsch wünsch und auf hilfe hoff*
Such keine Kontaktlinsen, du sollst die Ursache und nicht das Symptom aufheben.
Ich will dich nicht einschrecken, aber deine Beschreibung bringt mir manche Gedanken, die dich zu einem Facharzt bringen sollten.
Du leidest an Photophobie und Phonophobie (der korrekte Ausdruck für deine Geräuschempfindlichkeit), wie es bei einer Migräne üblich wäre, aber ohne deren Schmerz. Es kann sein, dass es etwas relativ harmloseres ist, wie ein Burnout-Syndrom (ernst, aber durchaus nicht schwerwiegend), man sollte aber zuerst ernsteres ausschließen.
Als erstes sollte die Photophobie allein dich zum Augenarzt führen, um eine Iridozyklitis oder andere Augenentzündung auszuschließen. Sie könnte erhebliche Folgen haben, obwohl ein beidseitiges Auftreten mit begleitender Phonophobie eher dagegen spricht.
Das erwähnen eines Burnout-Syndroms (wer stellte übrigens diese Diagnose? – ich hoffe kein Psychologe) bringt den Gedanken zu einer Fehldiagnose bei einer subakuten Meningitis (Hirnhautentzündung). Diese kann durchaus – der Ursache entsprechend – ein milderes Krankheitsbild und Verlauf nachweisen und undiagnostiziert in eine chronische Meningitis verfallen. Dazu solltest du einen erfahrenen Internisten und / oder Neurologen aufsuchen.
Weiterer Grund – seltener – für deine Symptomatik wäre ein Hirntumor, dazu muss dich aber der Arzt nach neurologischer Untersuchung eventuell zu einer Magnetresonanztomographie verweisen, die auch im Fall Meningitis hilfreich sein könnte.
Allenfalls wünsche ich dir das beste fürs neue Jahr!
Es handelt sich bei Dir um eine Lichtüberempfindlichkeit, dagegen kann man nichts machen. Ich habe das schon seit über 30 Jahre und es wird immer schlimmer. Selbst im Winter oder wenn ich bei Nacht Auto fahre muß ich eine Sonnenbrille tragen. Eine Freundin von mir hat das gleiche, sie wohnt in Berlin und hat sich auch schon in der Charité von Augenärzten untersuchen lassen auch dort wurde ihr gesagt es gibt nichts als die Augen mit einer Sonnenbrille gegen das Licht zu schützen.
Suche mal in Google mit “Lichtallergie” und finde einen spezialisierten Arzt. Sowas ist sehr selten.
Was kostet der Meter Zickendraht zur Zeit?